Vohburg an der Donau, 02.09.2018

(18/2018) ESS-Einsatz nach Explosion in Raffinerie

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in einer Raffinerie zu einer gewaltigen Explosion infolge derer unter anderem Abstützarbeiten vorgenommen werden mussten. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte während ebendieser zu gewährleisten, kam das Einsatzstellen-Sicherungssystem zum Einsatz.

Die Wucht der gewaltigen Explosion ließ sich beim Anblick der zerstörten Anlage nur erahnen.

Zwei sogenannte Kolonnen standen aufgrund der extremen Explosion so in Schieflage, dass damit zu rechnen war, dass diese weiter kippen. Um dies zu verhindern wurde dem THW die Aufgabe übertragen, die beiden Prozesstürme abzustützen.

Über den Landesverband Bayern wurde zusätzlich der ESS-Trupp des Technischen Hilfswerk Schweinfurt zur Unterstützung angefordert, der die beiden beiden Bauwerke mit lasergestützter Messtechnik und einem Baufachberater währenddessen auf weitere Bewegungen überwachen sollte.

Unmittelbar nach der Ankunft an der Schadenstelle wurden Messpunkte angebracht und noch vor den Arbeiten im Gefahrenbereich erste Messergebnisse dokumentiert. Durch die permanente Überwachung konnten die zahlreichen Einsatzkräfte, die über mehrere Stunden die Nacht hindurch mit den Abstützarbeiten beschäftigt waren, vor weiteren Gefahren gewarnt werden.

Glücklicherweise wurden keine erheblichen Verschiebungen festgestellt, sodass die Abstützarbeiten zügig durchgeführt werden konnten. Durch das Einsatzstellen-Sicherungssystem wurde darüberhinaus der Erfolg der durchgeführten Maßnahmen dokumentiert.


  • Die Wucht der gewaltigen Explosion ließ sich beim Anblick der zerstörten Anlage nur erahnen.

  • Über die Drehleiter der Feuerwehr wurden die ersten beiden Messpunkte an der linken Kolonne angebracht, bevor diese abgestützt wurde.

  • Über die Drehleiter der Feuerwehr wurden die ersten beiden Messpunkte an der linken Kolonne angebracht, bevor diese abgestützt wurde.

  • Auch an der rechten Kolonne, welche anschließend eine Abstützung erhielt, wurden zwei Messpunkte angebracht.

  • Durch die geeignete Wahl des Standorts hatte das Tachymeter auch während der Abstützarbeiten mit dem Autokran keine Probleme, alle Messpunkte abgreifen zu können.

  • Mit einer speziellen Software wurden Verschiebungen im Millimeterbereich beobachtet, die jedoch als unkritisch zu bewerten waren.

  • Insgesamt drei solcher Stützen wurden durch das THW Freising an den beiden Kolonnen angebracht.

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